Kursfahrt nach Rom


Am Abend des 6. Juli war es endlich so weit und wir, der Mathe-Lk von Frau Spilke zusammen mit Frau Rempe, und der Mathe-Gk von Herrn Tschammer zusammen mit Frau Wagner, starteten gut gelaunt und hochmotiviert zur lang ersehnten Kursfahrt nach Rom.

Nach anstrengenden 16 Stunden Fahrt mit dem Bus erreichten wir schließlich die ewige Stadt.

Hier sollte sich glücklicherweise unsere Angst in einem „kleinen, miesen, schmutzigen, stinkenden Höllenloch“ übernachten zu müssen nicht bewahrheiten, auch wenn dem Hotel „Tre Stelle“ trotz Namen wohl eindeutig nicht mehr als zwei Sterne zustehen.


Nachdem die Zimmer verteilt und das Gepäck eingeräumt war, ging es auch schon los zu einer ersten Besichtigung der Altstadt, die durch eine dreistündige Stadtführung am folgenden Tag ergänzt wurde.

Angefangen bei der „Spanischen Treppe“ und dem „Piazza Navona“ über das „Forum Romanum“, dem „Vaterlandsdenkmal“ bis hin zum „Pantheon“ und den zahlreichen, wirklich beeindruckenden Kirchen erhielten wir einen äußerst umfassenden Einblick in die antiken Schätze, die das Bild der Stadt prägen.

 

Später unterstützten wir dann alle in einer der vielen Bars der Plätze die Deutsche Fußballmannschaft, die mit ihrem souveränen Sieg gegen Brasilien die Stimmung steigen ließen und den Abend perfekt machten.


Mittwochs ging es mit dem Bus raus aus der Stadt nach „Ostia antica“, wo wir uns die alten römischen Theater (→ Bild), die Thermen und Speicher von Rom anschauten und schließlich zum Strand fuhren. Trotz des nicht ganz optimalen Wetters, war es doch ein wunderschöner und lustiger Nachmittag am „Lido di Roma“, um dann den Abend entspannt ausklingen zu lassen.


Mehr oder weniger ausgeschlafen stand am nächsten Tag nun der Besuch des Vatikanischen Museum und des Petersdoms auf dem Programm. Die Führung bot viele Gelegenheiten die Fresken des Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle oder die Bauwerke des berühmten Künstlers Barberini zu betrachten und zu bestaunen.

Erschöpft nach vier Stunden kultureller Weiterbildung, hatten wir anschließend den Rest des Tages frei, um die italienische Küche und das „la dolce vita“ zu genießen. Dies zeigte sich vor allem auch im schönen Stadtteil „Trastevere“, in dem wir zusammen den Abend verbrachten. Zahlreiche Straßenkünstler, die gut besuchten Bars und Restaurants sowie angenehme Temperaturen ließen uns eindrucksvoll das süße Leben des Landes nochmals hautnah spüren.


Doch auch die schönste Fahrt geht irgendwann einmal zu Ende und so brach bereits unser letzter Tag an. An diesem besuchten wir die „Villa Borghese“ mit ihren vielen Skulpturen und Gemälden, sowie deren Garten, als größten zusammenhängenden Park Roms.


Am Abend war es jedoch dann wirklich endgültig Zeit „Arrividerci“ zu sagen und wir fuhren müde, aber glücklich über das Erlebte wieder zurück nach „good old Germany“.


Insgesamt war die Kursfahrt also trotz aller Anstrengungen der Besichtigungen, doch mehr als gelungen und wir werden uns wohl alle gerne noch lange an diese Woche zurück erinnern.


Von Anna Brunner