Interview mit Frau Deurer

Interviewer:in: Wie lautet Ihr voller Name?

Frau Deurer: Jenny Saskia Deurer.

 

Interviewer:in: Erzählen Sie uns etwas über sich selbst.

Frau Deurer: Also, ich komme aus Baden, hört man wahrscheinlich manchmal auch am Dialekt, bin da aufgewachsen hab Abi gemacht, bin dann zum Studieren nach Heidelberg und Freiburg, hab mein Referendariat in Freiburg gemacht und war dann jetzt im Schwabenland bei Ludwigsburg fünf Jahre Lehrerin, und bin jetzt der Liebe wegen hergezogen.

 

Interviewer:in: Mit welchen Pronomen wollen Sie angesprochen werden?

Frau Deurer: Im Kontext der Schule eher mit Sie. Ich fänd‘s schön, wenn wir uns duzen, aber ich glaube, das ist schwierig in der Schule Deshalb mit Sie.

 

Interviewer:in: Welche Fächer unterrichten Sie und warum?

Frau Deurer: Ich unterrichte, oder ich habe studiert Mathematik, Latein und Religion, aber der Bedarf an Mathe ist ja sehr groß, deshalb mache ich ganz viel Mathe und bisschen Latein. Ich habe das studiert, weil des mir schon immer Spaß gemacht hat, also ich hab ganz viel Nachhilfe gegeben früher, in Mathe und in Latein, und Reli hab ich studiert, weil‘s mich interessiert hat.

 

Interviewer:in: Welche Leistungskurse hatten Sie in Ihrer Schulzeit?

Frau Deurer: Bei uns gab‘s das System Leistungskurse nicht, das war bisschen anders, ich hatte aber Latein und Mathe, also Mathe, Deutsch, Englisch hatte man sowieso, und dann hab ich noch Bio und Latein vierstündig dazugenommen.

 

Interviewer:in: Was war ihre Motivation Lehrerin zu werden?

Frau Deurer: Ich habe schon ganz viel mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet in der Kirche früher. Das hat mir immer Spaß gemacht, dann hab ich ganz viel Nachhilfe gegeben. Und weil mich die zwei Fächer interessiert haben, weil sie mir Spaß gemacht haben, hab ich dann beschlossen, dass ich das auch zu meinem Beruf mache, und dann auch die Möglichkeit hab, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.

 

Interviewer:in: Welchen Lehrerspruch, denken Sie, nutzen Sie am häufigsten?

Frau Deurer: Das ist eine gute Frage, das müsstet eigentlich ihr beantworten können. Meine Abiturienten, meine Ersten haben mal zu mir gesagt, ich sag wohl ganz oft „das ist eine schöne Aufgabe“, wenn wir Mathe rechen, dann gibt‘s wohl da schöne Aufgaben und weniger schöne Aufgaben, das fällt mir jetzt spontan ein.

 

Interviewer:in: Was können Sie gar nicht ausstehen? Bei Schüler:innen beispielsweise.

Frau Deurer: Lügen. Lügen und Lästern finde ich ganz furchtbar. Ich fand auch immer als Schülerin selber Ungerechtigkeit ein großes Thema, deshalb schaue ich immer drauf, dass alles möglichst gerecht ist, sofern man das dann natürlich auch immer beurteilen kann. Weil das auch subjektiv ist.

 

Interviewer:in: Trinken Sie lieber Tee oder Kaffee?

Frau Deurer: Tee.

 

Interviewer:in: Was ist Ihr Lieblingsbuch, -film oder -serie?

Frau Deurer: Die letzte Serie, die ich geschaut habe ist „Haus des Geldes“. Ich schaue ziemlich viele Serien. Filme kann ich euch jetzt spontan gar nicht sagen. Und Buch, die letzten Bücher, die ich gelesen habe waren von Simon Beckett, das ist so ein forensischer Anthropologe, geht in Richtung Krimi.

 

Interviewer:in: Haben Sie ein Lieblingsgedicht?

Frau Deurer: Ein lateinisches auf jeden Fall, von Catull, der schreibt Liebesgedichte und da fällt mir jetzt das 8. ein, das find‘ ich ganz schön. Also Carmen 8 von Catull.

 

Interviewer:in: Wer ist Ihr:e Lieblingsmusiker:in?

Frau Deurer: Oh, das kann ich euch gar nicht sagen. Ich mag die Ärzte ganz gerne, weil ich die früher gehört habe und sonst höre ich eigentlich alles, was im Radio kommt.

 

Interviewer:in: Was ist Ihre Meinung zum Thema Nachhaltigkeit?

Frau Deurer: Ich finde, es ist ein wichtiges Thema, ich finde es auch gut, dass es in der Schule jetzt angefangen hat, auch gerade durch die SV, weil ich denke, dass jeder und jede Schüler:in einen Beitrag dazu leisten kann und deshalb finde ich es gut, dass man darauf aufmerksam macht.

 

Interviewer:in: Wenn Sie eine berühmte Person treffen könnten, egal ob tot oder lebendig, wer wäre es?

Frau Deurer: Jesus und Cicero. Sind zwar zwei verschiedene Menschen, aber würde mich bei beiden interessieren, wie die so waren damals.

 

Interviewer:in: Was ist Ihrer Meinung nach der Sinn des Lebens?

Frau Deurer: Da habt ihr euch aber eine Frage ausgedacht! Ich glaube der Sinn des Lebens ist, dass man seinen Mitmenschen mit Liebe begegnet, weil man ja selber von Gott geliebt wird.

 

Interviewer:in: Was ist Ihr geheimes Talent?

Frau Deurer: Da fällt mir jetzt keins ein so spontan.

 

Interviewer:in: Haben Sie noch Fragen an uns?

Frau Deurer: Ich glaube nicht, nein.

 

Interviewer:in: Danke für das Interview!

Frau Deurer: Gerne!

 

Das Interview führten Duru&Emma

 

 

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