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Weihnachten - die andere Seite des Festes

 Lesezeit: 3 Minuten;

Weihnachten.

Für viele beginnt die schönste Zeit des Jahres, wenn alles nach Zimt und Punsch duftet, die übliche Fahrstuhlmusik gegen ,,We wish you a merry christmas" und ,,Last Christmas" ausgetauscht und der Abend in Kerzenlicht getaucht wird.

Die Welt scheint sich langsamer zu drehen, alles steht still, eingefroren durch die glitzernde Kälte.

Aber was ist mit denjenigen, die keine Familie haben, die zu Besuch kommt? Was ist mit denjenigen, die nicht genug Geld für Dekorationen, Geschenke und einen Weihnachtsbaum haben? Gerade für finanziell schwächer aufgestellte Menschen gleicht Weihnachten teilweise eher einem Höllentrip statt dem erhofften Winterzauber.

Auf einkommensschwache Familien kommen viele Probleme zu, die ohne den normalisierten Überkonsum in der Weihnachtszeit vielleicht ausbleiben würden.

Viele Kinder fühlen sich ausgeschlossen, schauen beim Nachhauseweg von der Schule in geschmückte Fenster und beleuchtete Vorgärten, wohl wissend, dass ihnen diese Art des Zelebrierens weihnachtlichen Frohsinns nicht möglich ist. 

Wenn in der Klasse von Weihnachtswünschen oder Geschenken die Rede ist, werden bedürftige Kinder still, in der Hoffnung, dass sie niemand fragt.

Im Dezember, wenn die Verkaufszahlen steigen und mehr konsumiert wird, werden finanzielle Unterschiede spürbarer, plötzlich kauft ein Teil der Gesellschaft teure Geschenke und Dekorationen in Vielzahl und besucht überteuerte Weihnachtsmärkte, während ein anderer still und leise um's Überleben kämpft.

Ich frage mich, ob es möglich ist, die Lage zu entspannen? Vielleicht hilft es schon, seinen eigenen Konsum im Auge zu behalten, zu hinterfragen, ob der dreidimensionale Glitzerweihnachtsmann mit eingebauten Lautsprechern wirklich notwendig ist oder es das Modell vom letzten Jahr auch noch tut.

Allein schon der Gedanke im Hinterkopf, dass dieser Überkonsum weder normal noch für jeden zugänglich ist, kann schon weiterhelfen.

Dieser Artikel soll in keinster Weise jemanden angreifen oder abwerten und eher als Erinnerung dienen, dass Weihnachten eben nicht für alle gleich (einfach) ist.

Ein kleiner Reminder:

- Du bist nicht weniger wert, wenn du es dieses Jahr nicht schaffst, anderen etwas (Teures) zu schenken!

- Es müssen nicht immer teure Geschenke sein, Zeit zu verschenken ist meist noch viel schöner!

 

Wenn ihr akut helfen wollt, habe ich euch hier einige Spendenangebote herausgesucht:

 

https://www.karlsruhe-erleben.de › weihnachtsstadt › aktion-freude-schenken

 

https://www.johanniter.de › juh › weihnachtstrucker ›

 

https://www.alsterdorf.de › unterstuetzen › als-unternehmen › spenden-statt-schenken ›

 

https://www.engelbaum.de

 

https://www.caritas-mannheim.de › aktuelles › presse › 210-weihnachtspakete-fuer-finanziell-schwache-familien-5265ddbd-4e47-4d7c-84cd-5823bf1cbff9

 

https://bne-digital.de › hilfe-fuer-beduerftige-obdachlose-in-der-weihnachtszeit ›

 

 

Quellen:

https://blog.lebensbruecke.de › start › weihnachten-beduerftige-kinder

 

https://www.evangelisch.de/inhalte/250116/30-11-2025/aerger-ueber-konsum-und-kaufdruck-rund-um-weihnachten

 

 

              Frida


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