14. Dezember

 

     Lesezeit: 1 Minute;

Weiße Flocken legen sich leise

auf alle Dächer und Zweige.

 

Ein Wunsch im Herzen und ein Geschenk in der Hand,

verweht die Schmerzen und bringt Frieden ins Land.

 

Aber nicht das Geschenk oder schnödes Geld

ist, was die Welt mit Glück erhellt.

 

Mit Leuten, die man liebt, beisammen zu sein,

ist es das, was uns hält, in einer Nacht so rein?

 

Man sucht so viel, will anders sein,

davon bleibt nur ein leerer Schein.

 

Sollten wir nicht danken, für das, was wir haben

und die Nacht genießen, mit all den Gaben?

 

Man sitzt beisammen, alt und jung,

es klingt ein Lied mit sanftem Schwung.

 

Und denkt zurück an Kindheitstage,

voll Licht und Zauber - ohne Frage.

 

Kinder lachen leise unterm Baum,

als wäre alles nur ein schöner Traum.

 

Das Herz wird weich, der Blick wird weit,

vergessen ist der Alltagsstreit.

 

Die Stille spricht in dunkler Nacht,

was keine große Stimme macht.

 

Sie flüstert von Geborgenheit

und vom Klang der Weihnachtszeit.

 

Die Augen funkeln dabei still,

weil keiner mehr was sagen will.

 

Die Hoffnung wächst, sanft und sacht,

In jener, stiller Weihnachtsnacht.

 

 

 Anna


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