Lesezeit: 1 Minute;
Es war der 15. Dezember, und Mathilda und Lilly gingen am Abend zum Stall. Der Schnee glitzerte, und die Lichter aus dem Dorf leuchteten bis zu den Shetlandponys Merlin und Sturmwind.
Die Mädchen gaben den Ponys Möhren und wünschten ihnen leise frohe Weihnachten.
Plötzlich hörten sie hinter dem Stall ein sanftes Glöckchenklingeln.
Merlin hob den Kopf und wieherte leise. Im frischen Schnee entdeckten Mathilda und Lilly neue
Spuren, die sie vorher nicht gesehen hatten. Die Spuren führten vom Stall ein Stück Richtung Wald und
dann wieder zurück. Neben der Stalltür lag ein kleiner goldener Stern im Schnee. Als Mathilda ihn aufhob, hörte das Klingeln sofort auf.
Der Stern fühlte sich warm an und leuchtete ein kleines bisschen heller. In diesem Moment wurden Merlin und Sturmwind ganz ruhig.
„Vielleicht war das ein Weihnachtszeichen“, sagte Lilly leise.
Die Mädchen stellten den Stern auf den Stallbalken über der Tür. Kaum lag er dort, begann es sanft zu schneien.
Zu Hause wusste Mathilda sicher, dass Weihnachten manchmal genau dann beginnt, wenn man hinschaut.
Mathilda
Kommentar schreiben