24. Dezember

Lesezeit: 2 Minuten; 

Der Duft von Weihnachten liegt in der Luft,  
Plätzchen-, Zimt- und Tannengeruch. 
Das Feuer im Ofen riecht nach Harz und Rauch,
Und das Weihnachtsessen, das riech ich auch. 

Glocken schallen vom Kirchturm her, 
Verkünden den alljährlichen Gottesdienst mir.
Ich spitze die Ohren und lausche dem Wind,
Und höre sie schon: Die Glocke des Christkinds.

Auf meiner Zunge liegt der Geschmack von Gebäck,
Im Haus wird schon der Tisch gedeckt.
Vanille, Schokolade und Zimt koste ich, 
„Ja, so schmeckt Weihnachten“, denke ich.  

Die Lichter strahlen von draußen herein,
Der Tannenbaum funkelt im Kerzenschein.  
Allerlei Geschenke darunter liegen, 
Unter den Kugeln sich seine Äste biegen. 

Eingekuschelt in meine Lieblingsdecke
Am Feuer sitzend, in der Ecke, 
All meine Liebsten um mich versammelt, 
Lachend und singend und fröhlich beisammen.

Ja, so schön könnte alles sein, 
So anders, als was ich nenne mein.
Also schließe ich die Augen und träume mir
Ein Weihnachten, wie dieses hier. 


Julia

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Kommentare: 1
  • #1

    Lebküchlein (Mittwoch, 24 Dezember 2025 13:45)

    Ein sehr schönes Gedicht und passend zu Weihnachten :)