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Zwischen zwei Welten - Deutschland und Costa Rica im Gespräch: Teil 1

Teil 1 - Eine deutsche Schülerin in Costa Rica berichtet

Lesezeit: 21 Minuten;

 

Unser Interviewgast stellt sich vor: 

Hallo, mein Name ist Hedy Zeller, ich bin 15 Jahre alt und gehe an die Humboldt-Schule in Costa Rica.

Ich bin in Deutschland geboren, in Annweiler aufgewachsen und habe dort das ETGA besucht.

Im Januar 2025 bin ich dann gemeinsam mit meiner Mutter nach Costa Rica gezogen, wo ich bis zu meinem Abitur, das ich an der Humboldt-Schule ablegen kann, leben werde.

Seitdem hat sich mein Alltag in vielen kleinen Dingen verändert, doch selbst wenn ich jetzt auf einem anderen Kontinent lebe, ist vieles gleich geblieben. Da ich früher als Redakteurin für genau diese Schülerzeitung geschrieben habe, war es für mich ein spannender Perspektivwechsel, nun selbst interviewt zu werden.

Viel Spaß beim Lesen oder Hören des Interviews :)

Hier könnnt ihr euch das Interview anhören: 

Hier unser Interview im Textformat:

Lasse: Was ist ein traditionelles Essen in Costa Rica?

 

Hedy: Also das wohl bekannteste costa-ricanische Gericht ist Gallo Pinto. Das ist im Grunde einfach Reis gemischt mit Bohnen. Es gibt unterschiedliche Variationen, Zum Beispiel gibt es Reis gemischt mit braunen Bohnen oder Reis gemischt mit schwarzen Bohnen. Dazu wird dann auch noch Koriander getan, das ist ein Gewürz, das hier in ziemlich allen Gerichten drin ist. Gallo Pinto wird meistens sogar zum Frühstück, Mittagessen, Abends, eigentlich den ganzen Tag gegessen. Was auch noch sehr bekannt ist, sind Tamales, das ist aber eher ein Festtagsgericht. Man isst es zum Beispiel zu Weihnachten. Tamales, das ist im Grunde eine Art Reisbrei, der in ein Bananenblatt eingewickelt ist, in diesem Reisbrei sind dann unterschiedliche Gemüsesorten drin, zum Beispiel Karotten, Zwiebeln oder auch Fleisch. Da gibt es auch unterschiedliche Variationen. Was  auch ganz oft und gern gegessen wird, ist Casado. Das ist meistens ein Hühnchen- oder Rinderfilet, kann auch Fisch sein, dazu dann natürlich wieder Reis und Bohnen, Salat, manchmal auch noch Kochbananen, das kann man auch so mixen, wie es einem gefällt.

 

Lasse: Welches Essen schmeckt dir besser? Das costa-ricanische oder das deutsche?

 

Hedy: Also an sich finde ich das ziemlich schwer zu sagen, weil es gibt immer ein Essen aus einem Land, das dir besser schmeckt und ein anderes, das dir weniger gut schmeckt. Aber tendenziell schon eher das deutsche Essen, schlicht und einfach, weil ich es gewöhnt bin. Also ich esse es, seit ich ein kleines Kind bin und deswegen ist es für mich einfach die Normalität. Ich glaube, deswegen schmeckt es mir auch besser.

 

Lasse: Feiern wir in Deutschland und Costa Rica ähnliche oder die gleichen Feste?

 

Hedy: Also eigentlich feiern wir dieselben Feste, hier wird auch Ostern, Weihnachten und Valentinstag genauso wie bei uns gefeiert. An Weihnachten gibt es auch Geschenke und so weiter und so fort, da gibt es eigentlich keine Unterschiede. Natürlich gibt es aber auch spezifische costa-ricanische Feste, bei denen kenne ich mich aber nicht gut aus. Was ich nur sehr beeindruckend finde, ist der Unterschied der Nationalfeiertage. In Deutschland habe ich immer das Gefühl gehabt, es gibt zwar einen Nationalfeiertag, aber der wird nicht großartig zelebriert. Hier ist der Nationalfeiertag eigentlich kein Tag, sondern eher eine Woche, wenn nicht sogar ein Monat. Schon Wochen im Voraus wird überall dekoriert, es werden Fahnen aufgehängt, es gibt Umzüge, in der Schule gibt es mehrere Veranstaltungen, die Schule wird dekoriert. Es gibt dann am Tag des Nationalfeiertages wirklich eine Veranstaltung mit traditionellem Tanz, mit Reden. Das ist in jedem Fall anders und ich finde es irgendwie schön, dass hier die Nation eine ganz andere Bedeutung hat, dass der Nationalfeiertag so stark zelebriert wird und dass es den Leuten so wichtig ist.

 

Lasse: Gibt es Produkte, die es in Deutschland nicht gibt?

 

Hedy: Ja, natürlich eine Menge. Also das ist ja eine ganz andere Vegetationszone, ein ganz anderer Kontinent. Von daher gibt es natürlich sehr viele andere Früchte, Gemüse und Obst. Da gibt es eine Menge andere Sorten, die wir noch nie gesehen haben oder noch nicht mal wissen, was das ist. Das war vor allem am Anfang sehr lustig, weil man immer im Supermarkt stand und sich gefragt hat: "Was ist das überhaupt?" Was ich sehr spannend finde, sind zum Beispiel Wasseräpfel. Die sehen von der Form her aus wie Birnen, haben aber eher eine pinkliche Farbe. Innen sind sie weiß, haben einen ganz eigenen Geschmack. Was ich auch kennengelernt habe, ist Yuca. Das schmeckt ein bisschen wie eine Kartoffel, ist aber fasriger. Es ist schwer zu umschreiben. Was hier auch oft gegessen wird, sind Kochbananen. Die isst man zum Frühstück und auch sehr gern zum Gallo Pinto. Noch so ein Produkt, das ich kennengelernt habe, ist Queso Fresco. Der hat ein bisschen die Konsistenz von Schafskäse, schmeckt aber eher wie Frischkäse. Ist eine komische Kombi, aber eigentlich sehr lecker, er ist sehr erfrischend, wie der Name "Fresco" schon sagt und er ist immer gut zu allem zu essen. Man kann ihn zum Gallo Pinto essen, man kann ihn auch aufs Brot machen, man kann ihn braten, also da kann man ganz unterschiedliche Sachen mit machen.

 

Lasse: Was ist eine empfehlenswerte Freizeitaktivität in Costa Rica?

 

Hedy: Also ich persönlich finde Wandern ganz toll, weil es hier super schöne Nationalparks gibt. Mit Tieren in freier Wildbahn, Affen auf einem Baum über dir, so richtig hautnah Natur erleben, das ist toll. Es gibt Wasserfallwanderungen, wunderschöne Strände, das ist einfach sehr schön und auch etwas, das man in Deutschland nicht erleben kann. Was ich auch sehr schön finde, ist Kajaken. Es gibt nachts Biolumineszenz-Touren, die man machen kann, wo man wirklich die Hand ins Wasser streckt und die Biolumineszenz sieht. Aber natürlich gibt es ja auch typische Freizeitaktivitäten, so für den Strand. Es gibt Surfen, ganz viele Wassersportarten, so wie Rafting. An Freizeitaktivitäten ist also echt was geboten.

 

Lasse: Wie schwer war es für dich, Spanisch zu lernen?

 

Hedy: Also ich habe jetzt natürlich noch nicht Spanisch zu Ende gelernt. Nach einem Jahr geht das gar nicht, das ist immer noch im Prozess. Man kann nicht nach einem Jahr schon wie ein Muttersprachler sprechen, das ist einfach unmöglich, selbst wenn man im Land ist. Aber das Lernen an sich fällt mir nicht wirklich schwer, weil die Sprache ständig um mich herum ist. Sehr viele meiner Unterrichtsfächer, zum Beispiel Musik und Sport, sind auf Spanisch, ich habe auch neue Schulfächer auf Spanisch, wie Civica, Estudios Sociales und Spanisch natürlich. Meine Klassenkameraden sprechen im Pausenhof natürlich auch immer Spanisch miteinander. Straßenschilder, Supermarktprodukte, das ist alles auf Spanisch. Von daher muss man sich mit der Sprache auseinandersetzen, und deswegen lernt man es auch so schnell, weil man es einfach immer wieder anwendet, jeden einzelnen Tag. Zudem habe ich auch das große Glück, dass es hier an der Schule ein Programm gibt, das nennt sich Integración. Da haben wir eine Lehrerin, das ist wirklich mit Einzelunterricht, mit einem auf dich persönlich zugeschnittenen Lehrplan. Die Lehrerin nimmt das dann richtig mit mir durch und bringt mir gezielt Spanisch bei für jemanden, der nicht Muttersprachler Spanisch ist. Das hilft mir auch sehr, vor allem hat es mir am Anfang geholfen, weil sie wirklich geschaut hat: Wie viel kann sie schon, was muss sie lernen, wo sind große Lücken. Dadurch habe ich sehr viel gelernt.

 

Lasse: Ist die Sprache eine Barriere zwischen dir und den Menschen aus Costa Rica?

 

Hedy: Am Anfang war es eine sehr große Barriere, weil alle Gespräche hier unter den Schülern auf Spanisch stattfinden. Wenn du das nicht verstehst, bist du zwar nicht ausgeschlossen, aber du kannst dich überhaupt nicht beteiligen, und du weißt dann gar nicht, warum jetzt alle so ernst kucken oder warum alle plötzlich lachen. Das fühlt sich ziemlich seltsam an, wenn man dabei steht und nichts versteht. Aber mit der Zeit habe ich immer mehr verstanden, einfach weil ich mich eingehört habe. Zum Glück sprechen meine Klassenkameraden auch alle sehr gut Deutsch, weil wir hier an einer deutschen Schule sind. Das heißt, sie bemühen sich, mit mir Deutsch zu reden, oder Englisch, das hat mir sehr geholfen. Mittlerweile klappt es auch besser, ich kann natürlich nicht jedes einzelne Wort verstehen, aber ich verstehe meistens, worum es im Gespräch geht. Ich kann mich auch immer mehr beteiligen, da muss man einfach auch sehr geduldig mit sich sein, man darf nicht erwarten, dass man hierher kommt und sofort mit allen super gut Spanisch sprechen kann. Das dauert sehr lange. Ich habe mehr als ein Jahr gebraucht, um mich wirklich auf Spanisch verständigen zu können, um die Gespräche mitzuverfolgen und auch selbst was im Gespräch sagen zu können. Das dauert, das ist eine Barriere, die da ist und die man mit der Zeit Stück für Stück überwindet.

 

Lasse: Gibt es Unterschiede zwischen dem Schulsystem in Costa Rica und dem in Deutschland?

 

Hedy: Dazu kann ich eigentlich sehr wenig sagen, weil ich hier in eine deutsche Schule gehe und eigentlich ist es hier vom System her auch wie eine deutsche Schule. Ich sehe eigentlich keine Unterschiede bis auf ein paar Fächer, die auf Spanisch sind und ein paar andere Strukturen. Ansonsten ist es komplett dasselbe wie in Deutschland. Von daher kann ich  wirklich nichts zu costa-ricanischen Schulen sagen, einfach weil ich noch nie eine besucht habe und keine kenne.

 

Lasse: Wie ist es, die Schule in ein ganz anderes Land zu wechseln?

 

Hedy: Im Großen und Ganzen ist es vor allem anstrengend. Man hat neue Lehrer, Mitschüler, Fächer, neue Unterrichtsmethoden, ein neues Schulgebäude, einen neuen Stundenplan. Das ist gerade am Anfang einfach sehr, sehr viel,  man ist es noch gar nicht gewöhnt und man ist ein bisschen überfordert, weil man so viel auf einmal hat. Aber das Gute ist, dass man sich nach einem Monat schon etwas eingewöhnt hat, weil man schon die Lehrer kennt, man verläuft sich nicht mehr im Schulgebäude, man kennt seinen Stundenplan schon ganz gut, seine Mitschüler und so. Man hat sich schon eingearbeitet, hat vielleicht auch schon die erste Klassenarbeit geschrieben und weiß dann, was der Lehrer überhaupt von einem verlangt. Dann ist diese anfängliche Unsicherheit schon ein bisschen weniger geworden und nach einem Jahr ist man schon ziemlich gut drin, weil man alles schon einmal durchgemacht hat. Jetzt beginnt für mich schon mein zweites Jahr hier, mein zweites Schuljahr. Jetzt ist schon vieles Routine, weil ich meine Klassenkameraden schon kenne, weil ich das Gebäude kenne, weil ich auch viele Lehrer wieder habe. Das heißt, es ist viel normaler geworden und das macht es natürlich angenehm.

 

Lasse: Gibt es Dinge, die dir in Costa Rica nicht gefallen?

 

Hedy: Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, es gibt kein Land, das perfekt ist und natürlich hat auch Costa Rica seine Mängel. Was mich zum Beispiel hier gerade in der Hauptstadt San José sehr nervt, ist der regelrechte Verkehrskollaps, den man tagtäglich auf den Straßen erlebt. Man muss wissen, dass die Stadt sehr viel schneller gewachsen ist, als das Verkehrsnetz, und das auch sehr lange vernachlässigt wurde. Das hat jetzt zur Folge, dass die Straßen stellenweise von sehr schlechter Qualität sind, dass die Kreuzungen sehr unlogisch sind und sich viele Autofahrer nicht an die Verkehrsordnung halten. Zudem gibt es sehr viele Motorräder, die einen von rechts, links, hinten, überholen. Also es ist ein sehr großes Chaos auf den Straßen. Das hat natürlich zur Folge, dass es sehr viele Staus gibt und man sehr viel Zeit auf den Straßen, im Stau, verbringt. Problematisch ist auch, dass die öffentlichen Verkehrsmittel nicht so gut sind. Die Busse sind unpünktlich, man weiß auch stellenweise gar nicht, wo die genau halten. Es gibt sehr wenige Bahnstrecken, von daher kann man nicht wirklich ausweichen. Stellenweise steht man hier dann eine Stunde auf der Straße für eine Strecke, die eigentlich nur 20 Minuten dauern sollte, das nervt auf Dauer, wenn man da so viel Zeit verliert.

 

Lasse: Was beschäftigt besonders Jugendliche in Costa Rica gerade?

 

Hedy: Was meine Klassenkameraden vor allem beschäftigt, sind Präsidentschaftswahlen. Vor ungefähr einem Monat, noch nicht mal, wurde hier eine neue Präsidentin gewählt. Bei einer Präsidentschaftswahl gibt es natürlich immer unterschiedliche Lager. Es war zwar nicht die Riesenschicksalswahl, aber es war schon eine wichtige Wahl, eine wegweisende Wahl für das Land. Dieses Mal hat eine Kandidatin mit großer Mehrheit gewonnen, die auch viele hier kritisch sehen, Laura Fernándes. Da muss man jetzt schauen, wie sich das in nächster Zeit entwickelt, sie hat ja noch nicht einmal ihr Amt angetreten. Was auch sehr viele beschäftigt und auch sehr viele nervt, ist der Verkehrskollaps, den ich gerade schon erwähnt habe. Viele meiner Klassenkameraden stehen sehr lange im Stau, brauchen sehr lange zur Schule, stellenweise eine Stunde.  Was vielen Angst macht, ist die Sicherheitslage im Land. Costa Rica ist noch eines der sichersten Länder, wenn nicht sogar das sicherste Land in der Region. Aber in letzter Zeit ist es auch schon krimineller geworden. Gerade mit Drogenbanden gibt es Probleme. Es gibt natürlich auch Raubmorde. Es gibt auch Schießereien. Da darf man sich nicht vor wegdrücken,  das gibt es hier und natürlich haben jetzt viele Costa-Ricaner Angst, dass hier die Lage noch unsicherer werden könnte und  dass es hier bald so aussieht wie in anderen Ländern, weil wir sind hier in einer Region mit vielen Ländern, die große Sicherheitsprobleme haben. Zum Beispiel Honduras oder Nicaragua. Nicaragua ist sogar das Nachbarland und viele Costa-Ricaner haben einfach Angst um ihre eigene Sicherheit.

 

Lasse: Was nimmst du schon jetzt aus deiner Zeit in Costa Rica mit?

 

Hedy: Eine ganze Menge. Also lustige Momente mit Klassenkameraden, Übersetzungsfehler. Manchmal ist es gerade wegen der Sprachbarriere lustig und einfach, weil es super lustige Leute sind, mit denen man richtig viel Spaß haben kann. Schulprojekte, Klassenfahrten. Wir haben das große Glück, ich war letztes Jahr mit einer Schülergruppe in New York, weil die bieten hier einen New York-Austausch an. Da hatten wir ein richtig tolles Kulturprogramm in New York City und jetzt sind auch Austauschschüler von der Partnerschule aus New York gekommen, das ist einfach super toll. Das sind Möglichkeiten, die man hier ergreifen muss, genau wie Schulprojekte. Ich mache hier bei einem Debattierclub mit, wo man sehr viele nette Leute und interessante Menschen kennenlernen kann,  wo man viele neue Erfahrungen sammelt. Aber natürlich auch tolle Naturerlebnisse, was zum Beispiel ganz toll war, war mal, als bei uns in einem Hotel zwei Meter von uns entfernt, fast schon in Reichweite, ein Faultier von einem Baum runtergeklettert ist. Das ist etwas, das erlebt man einfach sehr selten. Wir haben auch schon von Booten oder vom Strand aus Wale gesehen. Also solche Dinge, die man in Europa nicht sehen kann. Tiere in freier Wildbahn, Affen, die einen auch morgens wecken (es gibt hier Brüllaffen, die sehr laut morgens rumschreien). Auch tolle Begegnungen mit den Menschen vor Ort, die sind mega offen, total gastfreundlich und auch sehr interessiert an dir. Deswegen machen sie es dir auch leicht, dich hier sehr schnell wohlzufühlen, weil man hier nicht schief angeguckt wird, nur weil man nicht "costa-ricanisch" aussieht.

 

Lasse: Würdest du jedem eine solche Erfahrung empfehlen?

 

Hedy: Ja, auf jeden Fall. Solange die Person offen für Neues ist, Neues lernen will und sich auch manchmal durchbeißen kann. Ich möchte nicht lügen, es ist auch nicht immer "Friede, Freude, Eierkuchen", es ist auch anstrengend. Es gibt schwierige Situationen, da wo du dir auch denkst: "Warum habe ich das gemacht? Warum bin ich nicht in unserem schönen Annweiler geblieben?" Es ist auch manchmal ein großer Kraftakt und fordert Willensstärke. Manchmal ist man auch ziemlich fertig, es ist auch sehr anstrengend. Aber an sich ist es wunderschön, weil man lernt so viel. Man lernt eine neue Sprache, eine neue Kultur. Man lernt, wie man sich in einer neuen Umgebung zurechtfindet, man lernt neue Leute kennen, die ähnliche Interessen haben. Ich musste mich auch manchmal mit Learning by Doing so durchtesten, nach dem altbekannten System Trial and Error, denn wir haben hier am Anfang auch viele Sachen falsch gemacht. Doch dadurch lernt man dann Neues dazu. An sich bin ich einfach froh, dass ich diese Erfahrung machen darf, weil das sind Sachen, ich glaube, die werde ich nie vergessen, und ich finde, das sollte jeder mal ausprobieren.

 

 Lasse und Hedy

 

Wo bleibt Teil 2? – Keine Sorge, nächste Woche geht es weiter mit unserem interkulturellen Gespräch. Dann wird eine costa-ricanische Schülerin ihre Perspektive mit uns teilen. Also bleib dran!


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